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Journalismus hat in der heutigen Zeit Hochkonjuntur. Kein Wunder: Vorallem online Plattformen erfreuen sich stets wachsender Beliebtheit. Auf unserem neuen Fachmagazin beantworten wir häufig gestellte Fragen, stellen hochwertige journalistische Publikationen vor und informieren über Weiterbildungsmöglichkeiten für Journalisten und diese, welche es werden wollen. Zudem legen wir auch Anfängern genügend Material an die Hand, um sich gezielt auf den nächsten Karrieresprung vorzubereiten.

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Dozent werden: Ausbildungsweg und Berufschancen

Ein Dozent, oft gleichzeitig auch Doktorand, Professor oder wissenschaftlicher Mitarbeiter, vermittelt an Universitäten und Fachhochschulen den Studierenden akademisches Wissen in Seminaren und Vorlesungen. Er plant und entwirft Unterrichtseinheiten und führt diese zudem selbstständig durch. Dozenten, die an Universitäten lehren, sind darüber hinaus gleichzeitig als wissenschaftliche Mitarbeiter angestellt und arbeiten in der Forschung. Es gibt jedoch auch Dozenten, die nicht an Hochschulen lehren und ihr Wissen demnach nicht durch eine abgeschlossene Habilitation vorgewiesen und sich um eine entsprechende Professur an einer Universität beworben haben.

Auch durch anderweitig gesammelte Erfahrungen ist es möglich, an nicht-universitären Einrichtungen zu unterrichten und das jeweilige Fachwissen an andere Erwachsene weiterzugeben. Dozenten sind nicht auf spezifische Fächer beschränkt, sondern werden in vielen unterschiedlichen Fachrichtungen benötigt und eingestellt. Dementsprechend lehren Dozenten nicht nur wissenschaftliche Fächer, sondern sind genauso im künstlerischen und praktischen Bereich angestellt.

Wie wird man Dozent?

Es gibt nicht einen vorbestimmten Weg, um Dozent werden zu können. Der Grund dafür ist, dass es sich nicht um einen Ausbildungsberuf handelt, der durch einen bestimmten Studiengang oder eine Ausbildung erworben werden kann. In der Regel wird ein Masterstudium für die Tätigkeit als Dozent an einer universitären Einrichtung benötigt. Ein Masterstudium ist die Vertiefung des Bachelor-Studiengangs, der meist auf dessen Abschluss folgt. Je nachdem, wo und in welchem Bereich man als Dozent arbeiten möchte, ist das Vorweisen einer Masterarbeit ein Muss.

Oftmals ist die Tätigkeit als Dozent dabei an eine parallel ablaufende Promotion, also dem Erwerb des Doktortitels, oder eine Habilitation, der höchstrangigen Hochschulprüfung, mit der die Lehrbefähigung in einem bestimmten, wissenschaftlichen Fach festgestellt wird, gebunden.

Mit einer solchen Habilitation darf sich ein Dozent die Themen seines Unterrichts frei und eigenständig zusammenstellen und sich im gleichen Schritt Privatdozent nennen. Meistens sind Dozenten deshalb wissenschaftliche Mitarbeiter, die an ihrer Promotion arbeiten, oder angehende Professoren, die zunächst den Status als Privatdozent anstreben und später als Professor in der Forschung tätig sein wollen. Es ist hingegen auch möglich, mit einem Meistertitel, also einem höheren Berufsabschluss beispielsweise im handwerklichen, künstlerischen oder technisch-gewerblichen Bereich, in Kombination mit viel praktischer Erfahrung Dozent zu werden.

Dies gilt besonders für private Bildungseinrichtungen wie Fachhochschulen, Volkshochschulen oder Akademien, an denen oftmals Fachkräfte aus Schulen oder auch aus der Industrie herbeigezogen werden. Dort reicht es zumeist aus, fachspezifische Erfahrungen mitzubringen, ohne dass eine entsprechende Qualifikation vorgewiesen werden muss.

Welche weiteren Voraussetzungen gilt es zu erfüllen?

Unabhängig davon, in welcher Einrichtung ein Dozent zu arbeiten anstrebt, sind eine unerlässliche Voraussetzung die pädagogischen Fähigkeiten. Denn Dozenten, deren Aufgabe darin liegt, mit Menschen eng zusammen zu arbeiten und ihnen Wissen weiterzugeben, braucht Fähigkeiten im Umgang mit Menschen und somit ein pädagogisch-didaktisches Handwerkszeug. Diese pädagogische Erfahrung muss nicht gezwungenermaßen an einer Schule oder einer Universität erworben worden sein. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, sich derartige Kenntnisse durch Fortbildungen oder Anstellungen und folglich der Arbeit im pädagogischen Bereich anzueignen.

Gerade in Seminaren, in denen der Austausch mit Studierenden im Vordergrund steht, sollte ein Dozent über hohe soziale Kompetenzen verfügen. Dazu gehören Eigenschaften wie Empathie, Konfliktfähigkeit, Selbstbewusstsein, Offenheit und Ehrlichkeit und viele weitere. Denn meistens liegt die Aufgabe von Dozenten nicht allein in der Wissensvermittlung und -weitergabe, sondern stellen sie ebenso außerhalb des Unterrichts Ansprechpartner für Studierende dar.

Professionelles Bloggen: So wird das Hobby zum Beruf

Kaum ein Format im Internet hat in den vergangenen Jahren so sehr an Beliebtheit gewonnen wie das Bloggen. Nicht nur viele Privatpersonen füllen tagtäglich Weblogs mit Inhalten – auch erfolgreiche Unternehmen und Verbände legen immer mehr Wert darauf, mit Blogs auf Themen aufmerksam zu machen und mehr Reichweite zu gewinnen. Doch worauf kommt es beim erfolgreichen Texten an – und wie kann jeder Einzelne professionelles Bloggen lernen?

Was auf den ersten Blick einfach klingen mag, bringt erst bei der professionellen Herangehensweise so manche Herausforderungen mit sich – denn bei der professionellen Content-Produktion für einen Blog geht es um mehr als nur um Texte: Vor allem Themenwahl, Textgestaltung, Strategie und SEO-Aufbereitung gehören zu den wichtigsten Aspekten, um aus einem einfachen Blogartikel ein professionelles Produkt werden zu lassen. Wer sich weiterbildet und die wichtigsten Maßgaben beherzigt, kann aus einem Hobby vielleicht schon bald eine neue berufliche Perspektive machen. Denn über Kurse bei Fernstudien-Anbietern hinaus können die wichtigsten Aspekte des professionellen Bloggens auch ganz einfach selbst eingeübt werden.

Professionelle Themen setzen

Im Mittelpunkt eines professionellen Blogbeitrages sollte immer ein Thema stehen, das mit Expertise und spannenden Perspektiven glaubhaft in Textform gebracht werden kann. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass ein Autor auch weiß, worüber er schreibt. Schließlich haben viele Leser ein genaues Gespür dafür, ob sie es mit einem Standard-Blogbeitrag zu tun haben – oder mit einem spannenden Artikel, der für sie einen erkennbaren Mehrwert mit sich bringt. Um diesen Mehrwert für Leserinnen und Leser zu generieren, sollte ein Autor vor dem Verfassen gut recherchieren, um authentisch schreiben zu können.

Dabei muss genug Zeit für die eigene Vorarbeit eingeplant werden: Welche Themen in welche Texte umgesetzt werden, ist die erste Entscheidung, die ein professioneller Blogger zu treffen hat.

Natürlich muss ein Thema auch Relevanz mit sich bringen, um Reichweite zu schaffen. Mithin geht es nicht allein um die Interessen und Kompetenzen des Autors, sondern auch um eine spannende und relevante Themenwahl. Das ist zwar ein schmaler Grat, der aber bei der richtigen Abwägung schnell die wichtigste Voraussetzung für andauernden Erfolg beim Bloggen schafft.

Leser möchten unterhalten werden

Ist das relevante Thema erst gefunden, geht es an die eigentliche Textproduktion. Und auch hier gilt: Damit Leserinnen und Leser einen längeren Blogbeitrag zu Ende lesen, muss für sie ein Mehrwert herausspringen. Umso wichtiger ist es, den Text nicht als Aneinanderreihung sachlicher Informationen zu gestalten, sondern als lebendige und authentische Gelegenheit, eine Botschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu gehört neben einer klaren Sprache natürlich auch ein positiver Grundtenor – denn wenn Leser sich unterhalten fühlen, konnotieren sie automatisch auch den gesamten Blog positiv.

Ein weiterer Nebeneffekt: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Beitrag weiterempfohlen oder gar weiterverbreitet wird. Schließlich bringt auch eine kreative Semantik mit Metaphern, Vergleichen und neuen Anekdoten Qualität in einen Blogbeitrag, der bei seinen Rezipienten in Erinnerung bleiben wird.

Und was bedeutet das konkret?

Das Beruhigendste vorneweg: Professionelles Bloggen kann jeder lernen. Insoweit ist es vor allem wichtig zu beherzigen, dass der Erfolg bei einer guten Textqualität beginnt. Zuvorderst kommt es auf eine griffige Überschrift an, die die wesentlichen Thesen des Blogbeitrages transparent macht, Neugier weckt und zugleich einlädt, sich auf den Blog einzulassen. Ausgehend von der Überschrift entfaltet sich die Struktur des Textes: Über eine einfache und klare Gliederung hinaus helfen dabei besonders Zwischenüberschriften.

Auch eine klare und gleichsam lebendige Sprache mit aktiven Satzkonstruktionen schafft leserfreundliche Texte und hilft so zu mehr Reichweite. Versuchen Sie, diese Maßgaben zu beherzigen und Textentwürfe von kritischen Korrektoren gegenlesen zu lassen, bevor ein Beitrag veröffentlicht wird. Mit Fehlern beginnt der Erfolg, das gilt erst recht beim professionellen Bloggen.

Praktische Hinweise: Reichweite und SEO

Im Gegensatz zum Hobby-Bloggen kommt es bei professionellen Weblogs noch sehr viel mehr auf eine gute Reichweite und finanzielle Perspektiven an. Dazu ist eine durchdachte SEO-Strategie unabdingbar. Diese Suchmaschinenoptimierung („Search Engine Optimization“) ist wichtig, damit möglichst viele Besucher von Online-Suchmaschinen auf den Blog gelangen – und zuvor nach ganz bestimmten Begriffen gesucht haben. Indem durch die bewusste Auswahl wichtiger Begriffe im Text ein Blogbeitrag in Suchmaschinen weit oben in den Ergebnissen angezeigt wird, steigt auch die Chance, den professionellen Blog zu monetarisieren – also Geld damit zu verdienen.

Das dauert erfahrungsgemäß zwar einige Wochen und mehrere Beiträge, ist aber eine unabdingbare Voraussetzung, um dauerhaft einen professionellen Blog zu betreiben. Mit zunehmenden Klickzahlen kann es außerdem sehr attraktiv werden, Werbe-Banner auf dem eigenen Weblog zu veröffentlichen und Kooperationen an Land zu ziehen.

Professionelles Bloggen durch Weiterbildung

Mit wenigen Maßgaben ist professionelles Bloggen also keine allzu große Herausforderung. Insgesamt kommt es vor allem auf ein Bewusstsein für die richtigen Themen, eine gute Textproduktion und die richtige Reichweite durch SEO-Strategien an. In technischer Hinsicht bieten zahlreiche Anbieter – der bekannteste darunter „WordPress“ – schnelle Zugänge, um einen eigenen Blog zu programmieren. Wem es dabei auf die Professionalität ankommt, der sollte zudem eine überschaubare Summe in das Hosting investieren.

Mit Blick auf neue berufliche Perspektiven gibt es außerdem zahlreiche Angebote, um bei Weiterbildungs-Kursen das professionelle Bloggen von Grund auf zu lernen. Bekannt ist etwa das Kursangebot des Bildungsanbieters „ILS“, der in einem zwölfmonatigen Lehrgang die wichtigsten Kompetenzen vermittelt. Auch die Fernschule „SGD“ bietet zahlreiche Kurse an, um anschließend beruflich als professioneller Blogger Fuß zu fassen. Dort werden neben redaktionellen Fertigkeiten auch Textproduktion und technische Fähigkeiten vermittelt.

Vor allem aber kommt es dabei auch auf die persönliche Freude beim Bloggen an: Denn wer mit Spaß und Motivation ein Blogprojekt vorantreibt, hat die besten Chancen, später auch Arbeitgeber und Unternehmen von sich und dem eigenen Blog zu überzeugen.

Weiterbildung im Job: Berufliche Chancen gezielt nutzen

Für jeden Arbeitnehmer bieten Weiterbildungen viele Chancen – dabei ist es völlig unerheblich, ob eine große Karriere verfolgt wird oder ob man sich im Job nur möglichst wohlfühlen möchte. Wer im Beruf auf dem Laufenden bleibt oder auch mal etwas völlig Neues lernen will, kann davon beruflich profitieren. Dies schlägt sich nicht nur im Geld nieder, sondern auch in der Wertschätzung und Aufgabenvielfalt im Beruf.

Der typische Teilnehmer einer Weiterbildung

Studien zufolge ist der typische Teilnehmer von Weiterbildungen männlich, jung und aufstiegswillig. Grundsätzlich sind Weiterbildungen allerdings etwas für alle Arbeitnehmer, egal wie alt. In vielen Bereichen ist die ständige Weiterbildung auch nötig. Aufgrund von dem rasanten technischem Fortschritt und der Globalisierung muss jeder Arbeitnehmer am Ball bleiben, um nicht überholt zu werden. Dazu ist gar keine monatelange Fortbildung nötig, es reicht die entsprechenden Infoveranstaltungen zu besuchen, die es in jedem Bereich gibt.

Weiterbildung als Makel?

Eine Weiterbildung ist für viele ein Makel, der auf ein geringes Wissen schließen lässt oder eine Veranstaltung für die früheren Streber aus der Schule. Der Besuch einer Weiterbildung ist allerdings sicherlich kein Eingeständnis eigener Fehler und Lücken, sondern der Wunsch nach Weiterbildung und nach Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten. Für jüngere Arbeitnehmer ist es inzwischen so, dass eine ständige Weiterbildung zum Arbeitsalltag gehört. Dabei nehmen auch die Hälfte aller Arbeitnehmer jährlich an einer Weiterbildung teil. Heute gibt es kaum noch den einen Job auf Lebenszeit, daher ist es umso wichtiger sich fortzubilden, um auch für andere Unternehmen interessant zu bleiben.

Chancen durch die Weiterbildung

Eine Weiterbildung bietet viele Chancen. Ob im eigenen Unternehmen eine Gehaltserhöhung, die Chance auf eine Beförderung oder eine Steigerung des eigenen Wertes auf dem Arbeitsmarkt. Ständige Weiterbildung kann sich für den Arbeitnehmer sehr lohnen.

Studien: Messbare Gehaltssteigerung nach Weiterbildung

Wer für seinen Beruf nützliche zusätzliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt hat, kann mit Gehaltssteigerungen von bis zu sechs Prozent rechnen. Dies belegt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Bei anderen Studien wird von Werten zwischen zwei und acht Prozent ausgegangen. In einem sind sich allerdings alle Studien einig, durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen steigt der eigene Wert und damit in den meisten Fällen auch das Gehalt.

Eine Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertag ergab ebenfalls im Bereich der Beförderungen Positives. Zwei drittel der erfolgreichen Absolventen einer Weiterbildungsprüfung hatten danach eine höhere Position mit einem besseren Verdienst inne. Dafür reicht es natürlich nicht, einmal im Jahr eine Infoveranstaltung zu besuchen. Dies ist allerdings ein erster Anfang in die richtige Richtung. Zudem gibt es bessere Argumente in Gehaltsverhandlungen mit dem Chef, wenn eine stetige Weiterbildung nachgewiesen werden kann.

Weiterbildungen für Arbeitslose?

Auch wer gerade nicht arbeitet, sollte über eine Weiterbildung nachdenken. Die richtige Weiterbildung kann den Wiedereinstieg in den Arbeitsplatz erleichtern. Sie zeigt Motivation und den Willen, sich zu verändern und wieder einen Job zu finden. Auch für Eltern nach längeren Auszeiten aufgrund von Elternzeiten sind Weiterbildungen eine gute Möglichkeit, wieder zurück ins Berufsleben zu finden. Die eigenen Kenntnisse können wieder aufgefrischt und vertieft werden, ohne dass der Stress und die Belastung eines neuen Arbeitsverhältnisses hinzu kommen.

Auch für den Quereinstieg in einen anderen Beruf kann eine Weiterbildung dienen. Denn es gibt inzwischen viele Berufsfelder, in denen keine langjährige Ausbildung nötig ist und die über eine entsprechende Weiterbildung erschlossen werden können. Ein Beispiel hierfür ist das Berufsbild eines Energieberaters, welches erst in den letzten Jahren entstanden ist.

Chancen einer Weiterbildung – unbedingt ergreifen

Egal also ob arbeitslos, in Elternzeit oder in fester Stellung – eine Weiterbildung bietet für jeden Chancen. Sie bieten die Möglichkeit einer weitergehenden Qualifikation, die sich oft in einem höheren Gehalt oder in besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt. Vor allem, wer in fester Anstellung ist, sollte seinen Arbeitgeber nach Weiterbildungen fragen. Denn diese werden oft vom Arbeitgeber übernommen, so dass der Arbeitnehmer nur die Vorteile einer Weiterbildung genießen kann.

Wer arbeitslos ist, sollte sich diesbezüglich an seine zuständige Agentur für Arbeit wenden, denn auch hier werden oft Weiterbildungsmaßnahmen übernommen. Diese bieten dann bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Generell sollte sich jeder Arbeitnehmer regelmäßig fortbilden. Jedes Berufsbild verändert sich im Laufe der Zeit und um immer auf dem Neuesten Stand zu bleiben, sind Fortbildungen unabdingbar und sollten unbedingt wahrgenommen werden.