Weiterbildung

„Konstruktiver Journalismus“: Ein neuer Schlüssel zum journalistischen Erfolg?

20.06.18 09:30 - 16:30
180 € (160 €)
Dozent: Kerstin Timm-Peeterß // mehr über Kerstin Timm-Peeterß

'Only bad news are good news': Das einstige Mantra scheint nicht mehr zeitgemäß, denn viele Menschen sind dadurch frustriert und nachrichtenmüde. Einer Forsa-Umfrage zufolge wünschen sich 80 Prozent der Befragten, dass Nachrichten nicht nur Probleme aufzeigen, sondern auch Lösungsansätze – in der jüngeren Zielgruppe sogar noch mehr! Mehr als ein Drittel gab an, Fernsehnachrichten machten ihnen oft Angst, viele empfanden sie als frustrierend.

Natürlich gibt es Katastrophen, Kriege und Krisen auf der Welt. Aber sie sind nur ein Teil der Wirklichkeit und zeigen nicht das ganze Bild. Müssen Medienmacher bei der Auswahl und Aufbereitung ihrer Themen umdenken – auch mit Blick auf die gesellschaftliche Funktion von Medien in einer Demokratie?

Mit konstruktivem Journalismus 'Constructive News' / 'Solution Journalism' haben erste Redaktionen bereits erfolgreich Zuschauer, Hörer und Leser überzeugen können – auch nachrichtenmüde und junge. Auflagen und Quoten stiegen und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des Blattes oder Senders. Was steckt dahinter?

Konstruktiver Journalismus ist nicht „rosarot“, sondern durchaus kritisch, fragt aber über die Problembeschreibung hinaus: „Wie geht’s jetzt weiter? Wie könnte eine Lösung aussehen? Wer könnte damit bereits gute Erfahrungen gemacht haben?“ Der konstruktive Ansatz ergänzt die klassischen W-Fragen, die Nachrichtenfaktoren und andere journalistischen Standards und Tugenden. Beispielsweise durch den Blick auf gelungene Projekte oder Menschen, die bei Problemen anpacken, gute Ideen haben und andere inspirieren – im Kleinen und im Großen.

Seminarnummer: WB1806201

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per tel:     02331.365600